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World Reference Base
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Die World Reference Base for Soil Resources (AbkĂźrzung WRB) ist ein internationales Bodenklassifikationssystem zur Benennung von BĂśden und zur Erstellung von Legenden fĂźr Bodenkarten.cite-ref-wrb-1-0[1] Sie ist weltweit anwendbar und dient dazu, Informationen Ăźber BĂśden und deren Eigenschaften Ăźber regionale und nationale Grenzen hinweg auszutauschen.
Contents
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Entstehung und Hintergrund
Seit Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in vielen Staaten Systeme, die BÜden beschrieben und in Klassen einteilten. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde aber immer deutlicher, dass diese Entwicklung zu mehreren Problemen gefßhrt hatte:
⢠Durch die unabhängige Entwicklung der nationalen Klassifikationssysteme war ein internationales Verständigungsproblem entstanden. Einzelne Begriffe tauchten in verschiedenen Klassifikationen auf, hatten aber je andere Bedeutungen. So steht die Podsolierung in Deutschland fßr die Verlagerung von Aluminium, Eisen und Humus. In Russland beinhaltet sie aber zusätzlich die Verlagerung von Tonmineralen. Daneben existierten fßr ein und denselben Boden die unterschiedlichsten Namen.
⢠Die nationalen Systeme sind an die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. So kam es, dass sie zwar sehr genau fßr ihre Ursprungsgebiete sind, BÜden anderer Zonen aber kaum behandeln. In den meisten Klassifikationssystemen fehlen sogar ganze Themenbereiche. Als Beispiel kÜnnen hier die international wichtigen Bodentypen der Frost- oder SalzbÜden genannt werden, die in der Deutschen Bodensystematik gar nicht vorkommen. Kein System war damals in der Lage, alle BÜden der Welt befriedigend zu behandeln.
⢠Obwohl jedes System Schwächen hat und nicht weltweit einsatzfähig ist, weisen doch alle groĂe, nicht abweisbare Stärken auf. Da sie optimal an die landesĂźblichen BĂśden angepasst sind, enthalten sie eine enorme Detailtreue. Wären sie einfach abgeschafft worden, so hätte dies einen Verlust an Daten und BeschreibungsmĂśglichkeiten bedeutet. BĂśden sind so komplexe Erscheinungen, dass eine benutzerfreundlich gehaltene Klassifikation fĂźr den weltweiten Einsatz kaum die Genauigkeit der nationalen Systeme erreichen kann.
⢠Dazu kamen nationale Interessen, da kein Staat bereit war, seine in Jahrzehnten gewachsene und an allen Bildungseinrichtungen gelehrte Klassifikation einfach aufzugeben.
Die USA begannen damit, ihre Klassifikation radikal umzugestalten, um mit ihr alle BĂśden weltweit abzudecken. Ihr neues System wurde 1960 im Entwurf vorgestellt und 1975 unter dem Namen Soil Taxonomy in erster Auflage verĂśffentlicht. Trotz starker BemĂźhungen von Seiten der USA wurde es bis 2014 international nicht offiziell angenommen.
Von 1971 bis 1981 publizierte die FAO zusammen mit der UNESCO die Weltbodenkarte im MaĂstab 1 : 5 Millionen in 10 Blättern. Die Legende zu dieser Karte wurde 1974 verĂśffentlicht und wurde als FAO-Bodenklassifikation bekannt. An ihrer Erarbeitung wirkten unter FĂźhrung von Rudi Dudal Bodenkundler aus zahlreichen Staaten mit, darunter auch aus Deutschland. Viele Ideen bestehender Systeme flossen ein, z. B. das Prinzip der diagnostischen Horizonte aus dem Entwurf zur Soil Taxonomy. 1988 wurde dann eine Revidierte Legende herausgegeben.
1982 richtete die International Soil Science Society (ISSS; jetzt: International Union of Soil Sciences, IUSS)cite-ref-2[2] die Arbeitsgruppe International Reference Base for Soil Classification (IRB) ein. Vorsitzender wurde Ernst Schlichting. Die Arbeitsgruppe sollte ein internationales Bodenklassifikationssystem entwerfen, das stärker bodengenetisch ausgerichtet war als die FAO-Bodenklassifikation. Sie präsentierte zwei Entwßrfe, einen 1982 und einen 1990.
1992 beschloss die IRB-Arbeitsgruppe die Ausarbeitung eines neuen Systems mit dem Namen World Reference Base for Soil Resources (WRB). Es sollte eine Weiterentwicklung der Revidierten Legende der FAO-Bodenklassifikation sein unter BerĂźcksichtigung bodengenetischer Aspekte aus der IRB. Otto Spaargaren (International Soil Reference and Information Centre) und Freddy Nachtergaele (FAO) wurden mit der Erarbeitung eines Entwurfs beauftragt. Dieser wurde 1994 auf dem 15. Bodenkundlichen Weltkongress in Acapulco präsentiert. Auf demselben Kongress wurde die WRB anstelle der IRB als Arbeitsgruppe der ISSS eingerichtet. Auf dem 16. Bodenkundlichen Weltkongress in Montpellier 1998 wurde schlieĂlich die 1. Auflage der WRB verĂśffentlicht. Noch auf demselben Kongress legte die ISSS die WRB als internationales Referenzsystem fĂźr Bodenklassifikation fest. (2014 erhielt dann die US Soil Taxonomy ebenfalls den Status eines Referenzsystems.) Auf dem 18. Bodenkundlichen Weltkongress 2006 erschien die zweite Auflage (mit einem Update 2007), wovon es auch eine offizielle deutschsprachige Ăbersetzung gibt. Zum 20. Bodenkundlichen Weltkongress 2014 wurde die dritte Auflage präsentiert (mit einem Update 2015). Während die Version von 2006 nur fĂźr die Benennung einzelner Bodenprofile geeignet war, kann die WRB ab der Version von 2014 auch zur Erstellung von Bodenkartenlegenden verwendet werden. Seit dem 22. Bodenkundlichen Weltkongress 2022 gibt es die vierte Auflage.cite-ref-wrb-1-1[1] Die vierte Auflage ist ein Open-access-Dokument gemäà der Creative Commons Attribution License, die Nutzung, Verteilung und Reproduktion in jedem beliebigen Medium erlaubt, sofern das Originaldokument korrekt zitiert wird.
Die WRB ist nicht dazu gedacht, die nationalen Klassifikationen zu ersetzen. Sie stellt eine internationale Sprache dar, um Erkenntnisse aus der Bodenkunde weltweit eindeutig zu verĂśffentlichen und leichter auszutauschen. Dies geht auch aus dem Namen hervor, denn WRB steht fĂźr World Reference Base oder zu deutsch: weltweite Referenzbasis.
Die WRB ist auch in Deutschland anerkannt, wenn auch primär die Deutsche Bodensystematik (KA5) verwendet und an den Hochschulen gelehrt wird. In deutschsprachiger Fachliteratur werden zuweilen die WRB-Bezeichnungen parallel zu denen der Deutschen Bodensystematik angegeben. Eine eindeutige Ăbersetzbarkeit der deutschen Bodenbezeichnungen in jene der WRB gibt es nicht. Die Bundesanstalt fĂźr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ermĂśglicht mit dem kostenfreien AbleitungsschlĂźsselcite-ref-3[3] eine programmgestĂźtzte Ableitung des WRB-Namens aus Geländedaten nach KA5 und Laborwerten. Autoren dieses Tools sind Einar Eberhardt (BGR), Peter Schad (Technische Universität MĂźnchen) sowie Carsten Lehmann und Roland Harhoff (BGR).
Einen ähnlichen Ansatz eines Referenzrahmens haben der franzÜsische RÊfÊrentiel pÊdologique und die Klassifikation der BÜden der Schweiz (KlaBS). Die Soil Taxonomy dagegen ist hierarchisch aufgebaut und nutzt auch Eigenschaften, die keine Bodeneigenschaften im engeren Sinne sind (z. B. das Bodenfeuchteregime).
Die Herausgeber der WRB
Die WRB wird von der gleichnamigen Arbeitsgruppecite-ref-4[4] der International Union of Soil Sciences (IUSS) herausgegeben. Gegenwärtiger Vorsitzender ist Cezary KabaĹa (Naturwissenschaftliche Universität Breslau, Polen, seit 2022). Stellvertretender Vorsitzender ist Stephan Mantel (International Soil Reference and Information Centre (ISRIC), Niederlande, seit 2018).
Vorsitzender zum Zeitpunkt des Erscheinens der ersten Auflage 1998 (und damit Erstherausgeber) war Seppe Deckers (Belgien), zum Zeitpunkt der zweiten Auflage 2006 Erika MichĂŠli (Ungarn), und zum Zeitpunkt der dritten Auflage 2014 und der vierten Auflage 2022 war es Peter Schad (Deutschland).
Die Arbeitsgruppe WRB verfĂźgt Ăźber eine eigene homepage, die am ISRIC angesiedelt ist.cite-ref-5[5] Dort finden sich:
⢠die aktuell gßltige 4. Auflage der WRB (2022) zum Herunterladen,
⢠die dritte Auflage der WRB (Update 2015) mit dem englischen Original sowie den Ăbersetzungen (franzĂśsisch, georgisch, polnisch, russisch, slowenisch, spanisch, tschechisch),
⢠eine Erklärung des Systems,
⢠Fotos von Profilen aller Referenzbodengruppen, die heruntergeladen werden kÜnnen und bei Nennung des Bildautors verwendet werden dßrfen (weitere Fotos sind auf der World of Soils page der IUSS zu finden, siehe Weblinks),
⢠eine Darstellung der Geschichte der WRB,
⢠die Adressen des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe und seines Stellvertreters,
⢠Hinweise auf vergangene und bevorstehende Workshops,
⢠Unterrichtsmaterialien, z. B. Videos,
⢠Einladungen zur Beteiligung an VerÜffentlichungen,
⢠Links zu anderen Institutionen, die fßr die WRB von Bedeutung sind.
Die vierte Auflage der WRB (2022)
Der Aufbau der WRB
Grundlage der Klassifikation sind diagnostische Horizonte (diagnostic horizons), diagnostische Eigenschaften (diagnostic properties) und diagnostische Materialien (diagnostic materials). Diagnostische Materialien sind Materialien, die bodenbildende Prozesse maĂgeblich beeinflussen. Sie sind entweder vom Ausgangsgestein ererbt oder durch bodenbildende Prozesse entstanden. Diagnostische Eigenschaften sind typische Ergebnisse von bodenbildenden Prozessen oder spezielle Bedingungen der Bodenbildung. Diagnostische Horizonte sind typische Ergebnisse von bodenbildenden Prozessen, die Ăźber eine bestimmte Mindestmächtigkeit hinweg horizontal auftreten. Die diagnostischen Horizonte, Eigenschaften und Materialien werden zusammen auch als Diagnostika (diagnostics) bezeichnet. Die Diagnostika tragen Namen (z. B. argic Horizont, stagnic Eigenschaften, fluvic Material).
Die Klassifikation ist in zwei Ebenen aufgeteilt:
Auf der ersten Ebene werden Referenzbodengruppen (reference soil groups â RSG) unterschieden, von denen es 32 gibt (1998: 30).
Auf der zweiten Ebene werden dem Namen der RSG Qualifier hinzugefĂźgt. Die 4. Auflage der WRB verfĂźgt Ăźber 202 Qualifier, Die Definition eines Qualifiers gilt fĂźr alle RSGs, in denen er auftreten kann. FĂźr jede RSG gibt es eine Liste, die angibt, welche der 201 Qualifier fĂźr diese RSG verfĂźgbar sind. Dabei werden zwei Arten unterschieden:
⢠Principal Qualifier sind hierarchisch in der Reihenfolge ihrer Bedeutung geordnet. Sie geben eine Untergliederung der RSG an oder benennen wesentliche Auswirkungen auf die Bodenfunktionen.
⢠Supplementary Qualifier beschreiben weitere Eigenschaften.
Ein Qualifier kann bei manchen RSGs principal sein und bei anderen supplementary.
Die Namen der RSGs und der Qualifier werden groĂgeschrieben. Sie werden nicht in andere Sprachen Ăźbersetzt, um weltweit einheitliche Bodennamen zu gewährleisten. Die verwendeten Namen fĂźr RSGs und Qualifier wurden Ăźberwiegend neu gebildet. Sie haben ihre Wurzeln im Latein, im Altgriechischen sowie in modernen Sprachen, z. B. im Russischen. Aufgrund der praktisch nicht-hierarchischen Einteilung besteht die MĂśglichkeit, mehrere Tausend verschiedene Bodenuntereinheiten zu benennen.
Wird die aktuelle WRB mit der Legende der alten FAO-Weltbodenkarte verglichen, so fällt auf, dass die Referenzbodengruppen stärker bodengenetisch definiert sind und Aussagen ßber Nutzungspotentiale und Nutzungseinschränkungen teils auf die Qualifier-Ebene verlagert wurden. Die frßheren Soil Phases sind ßberwiegend direkt in die Klassifikation eingegangen. So wurden z. B. BÜden mit duripan phase zu Durisols, und BÜden mit stony phase haben den Skeletic oder Coarsic Qualifier.
Bodenbenennung mit der WRB
Die Einordnung eines Bodens in die jeweilige RSG erfolgt anhand eines SchlĂźssels, in dem in einer fest definierten Reihenfolge nach dem Vorhandensein und der Tiefenlage von Diagnostika gefragt wird. AuĂerdem wird nach Einzelmerkmalen gefragt, etwa bestimmten Tongehalten oder Basensättigungen. Ein Boden gehĂśrt zur ersten RSG im SchlĂźssel, deren Kriteriensatz er vollständig erfĂźllt.
FĂźr jede RSG gibt es eine Liste mit verfĂźgbaren Qualifiern. Die kĂźrzeste Liste (Nitisols) enthält 40, die längste (Gleysols) 79 Qualifier. Aus den verfĂźgbaren Qualifern mĂźssen alle zutreffenden dem Bodennamen hinzugefĂźgt werden. Die Prinicipal Qualifier stehen vor dem Namen der RSG in der Reihenfolge von rechts nach links. Je weiter oben in der Liste ein Principal Qualifier steht, desto weiter rechts (desto näher am Namen der RSG) steht er. Trifft kein anderer Principal Qualifier der Liste zu, erhält der Boden den Principal Qualifier Haplic (âgewĂśhnlichâ). Demselben Prinzip folgend werden die Supplementary Qualifier hinter dem Namen der RSG angegeben, und zwar von links nach rechts, in Klammern und mit Kommata dazwischen. Zuerst werden (fĂźr diejenigen RSGs, fĂźr die sie vorgesehen sind) die texturbezogenen Supplementary Qualifier genannt. Treffen mehrere zu, so ergibt sich ihre Reihenfolge gemäà ihrem Auftreten im Profil von oben nach unten. AnschlieĂend kommen alle anderen Supplementary Qualifier in alphabetischer Reihenfolge.
Einige Qualifier sind in den Listen mit einem / voneinander getrennt. In diesem Fall wird nur einer verwendet. Entweder schlieĂen sie sich gegenseitig aus (z. B. Eutric / Dystric fĂźr hohe und niedrige Basensättigung) oder der vorangestellte schlieĂt den nachfolgenden ein (z. B. Dolomitic / Calcaric fĂźr dolomitisches und kalkhaltiges Bodenmaterial). Supplementary Qualifier (ausgenommen die Texturqualifier) stehen immer in alphabetischer Reihenfolge, selbst wenn sie in der Liste durch die Verwendung des / abweichend vom Alphabet positioniert sind. Auch generell werden redundante Qualifier nicht verwendet. Hat also ein Boden z. B. den Calcaric Qualifier (Carbonat in 20 bis 100 cm), wird auf die Verwendung des Eutric Qualifier (hohe Basensättigung) verzichtet.
Die Qualifier kÜnnen mit Hilfe von Specifiern noch in ihrer Aussage verfeinert werden, zum Beispiel wenn sich ein Qualifier nur auf einen Teil des Bodenprofils bezieht. Die Specifier werden als Vorsilbe(n) vor die entsprechenden Qualifier gehängt. Besonders wichtig sind die tiefenbezogenen Specifier, die sich auf Horizonte oder Lagen beziehen. Ihre Verwendung ist fakultativ:
⢠Epi-: nur innerhalb von ⼠0 bis ⤠50 cm,
⢠Endo-: nur unterhalb von ⼠50 cm,
⢠Amphi-: beginnend zwischen > 0 und < 50 und endend zwischen > 50 und < 100 cm,
⢠Ano-: beginnend bei 0 und endend zwischen > 50 und < 100 cm,
⢠Kato-: beginnend zwischen > 0 und < 50 und endend bei ⼠100 cm,
⢠Poly-:
⢠diagnostische Horizonte: in der von der Qualifierdefinition verlangten Tiefe kommt derselbe diagnostische Horizont mindestens zweimal vor, mit einem andersartigen Horizont dazwischen,
⢠andere Horizonte: mindestens zwei Horizonte innerhalb von 100 cm erfßllen die Kriterien des Qualifiers, unterbrochen von Horizonten, die sie nicht erfßllen,
⢠Panto-: von 0 bis ⼠100 cm.
Erstellung von Kartenlegenden mit der WRB
Während die Benennung eines einzelnen Bodens (eines Bodenprofils) die Auflistung sämtlicher zutreffenden Qualifier verlangt, wird die Detailliertheit von Bodenkarten vom MaĂstab bestimmt. Die WRB unterscheidet drei MaĂstabsniveaus:
⢠erstes MaĂstabsniveau: nur die RSG,
⢠zweites MaĂstabsniveau: die RSG plus der erste zutreffende Principal Qualifier,
⢠drittes MaĂstabsniveau: die RSG plus die ersten beiden zutreffenden Principal Qualifier.
Die Zuordnung der MaĂstabsniveaus zu wirklichen MaĂstäben ist nur bedingt mĂśglich, da die Wahl des MaĂstabsniveaus stark von der Homogenität bzw. Heterogenität der Landschaft abhängt.
Die Principal Qualifier werden vor den Namen der RSG gesetzt, und zwar nach denselben Regeln wie bei der Benennung von Bodenprofilen. DarĂźber hinaus ist es auf allen MaĂstabsniveaus erlaubt, Elective Qualifier hinter den Namen der RSG zu setzen, in Klammern und mit Kommas voneinander getrennt. Dies kĂśnnen Principal Qualifier sein, die auf der Liste weiter unten stehen und auf dem betreffenden MaĂstabsniveau eigentlich noch nicht berĂźcksichtigt werden. Es kĂśnnen aber auch Supplementary Qualifier sein. Damit kĂśnnen die Ersteller der Karten Merkmale, die ihnen wichtig erscheinen, der Leserschaft mitteilen. Da in verschiedenen nationalen Bodenklassifikationssystemen unterschiedliche Merkmale als besonders wichtig angesehen werden, wird auf diese Weise die Bewahrung nationaler Traditionen ermĂśglicht, ohne die einheitliche Struktur der Legenden zu verletzen.
Die WRB ermuntert ausdrĂźcklich dazu, nicht nur einen einzigen Boden auf einer Kartiereinheit darzustellen, sondern immer eine Assoziation von BĂśden. HierfĂźr gelten folgende Bezeichnungen:
⢠dominant: der Boden nimmt ⼠50 % der Fläche ein,
⢠codominant: der Boden nimmt ⼠25 bis 50 % der Fläche ein,
⢠assoziiert: der Boden nimmt ⼠5 bis 25 % der Fläche ein.
BÜden mit geringeren Flächenanteilen werden bei der Benennung der Kartiereinheit normalerweise nicht berßcksichtigt.
Bei der Benennung codominanter und assoziierter BĂśden in der Kartiereinheit ist es erlaubt, weniger Principal Qualifier zu verwenden, als es dem MaĂstabsniveau entspricht. Die Verwendung von Specifiern ist wegen der erforderlichen Generalisierungen meistens nicht mĂśglich. Bei Kartenlegenden stehen die RSGs im Plural, sonst immer im Singular.
Die Gliederung des WRB-Dokuments
Das WRB-Dokument umfasst sieben Kapitel und sechs Anhänge.
⢠Kapitel 1 bringt eine kurze Darstellung von Hintergrund und Grundlagen. Hierzu gehÜren auch Tabellen der diagnostischen Horizonte sowie der RSGs. Letztere ist nachfolgend wiedergegeben.
⢠Kapitel 2 benennt die Regeln fßr die Benennung der BÜden und fßr die Erstellung von Kartenlegenden. Das Kapitel beginnt mit den Definitionen einiger grundlegender Begriffe, die in der WRB verwendet werden: fine earth, whole soil, soil surface, mineral soil surface, soil layer, soil horizon etc. Es wird dringend empfohlen, dieses kurze Kapitel vor Anwendung der WRB zu lesen.
⢠Im Kapitel 3 sind die diagnostischen Horizonte, Eigenschaften und Materialien dargestellt mit einer allgemeinen Beschreibung, den diagnostischen Kriterien sowie weiteren Hinweisen. FĂźr die Entscheidung, ob ein bestimmtes Diagnostikum vorliegt, sind jedoch ausschlieĂlich die diagnostischen Kriterien maĂgebend.
⢠Kapitel 4 enthält den Bestimmungsschlßssel fßr die RSGs sowie fßr jede RSG die Liste der verfßgbaren Principal und Supplementary Qualifier.
⢠Im Kapitel 5 sind die Qualifier definiert.
⢠Kapitel 6 verzeichnet die Codes fßr die RSGs, die Qualifier und die Specifier sowie die Regeln fßr die Abfolge der Codes bei der Benennung von BÜden und der Erstellung von Kartenlegenden.
⢠Kapitel 7 ist das Literaturverzeichnis.
Darauf folgen vier Anhänge.
⢠Anhang 1 ist ein Field Guide, also eine Anleitung zur Bodenbeschreibung im Gelände. Der Field Guide umfasst alle Geländemerkmale, die fĂźr die WRB notwendig sind, und noch einige weitere, die in der Bodenbeschreibung Ăźblich sind. Wo erforderlich, werden sie zunächst definiert, und anschlieĂend werden die Richtlinien gegeben zur qualitativen oder quantitativen Geländebeschreibung. Die Beschreibung wird mit zahlreichen Abbildungen unterstĂźtzt. Ein Flussdiagramm hilft bei der Fingerprobe zur Ermittlung der Bodenart.
⢠Anhang 2 benennt die fßr die WRB erforderlichen Labormethoden. Dabei handelt es sich nur eine Benennung der Methoden, nicht um Laboranleitungen.
⢠Anhang 3 gibt eine Beschreibung der Horizontsymbole. Anhang 3 und Anhang 1 sollen die bisher fßr die WRB benutzen Guidelines for Soil Description der FAO (2006) ersetzen.
⢠Anhang 4 enthält einen Soil Description Sheet (Formblatt fßr die Profilaufnahme), der als Excel-Datei zur Verfßgung gestellt wird.
⢠Anhang 5 beinhaltet Erläuterungen zur Anlage von Datenbanken fßr Gelände- und Labordaten sowie die Bodennamen (noch nicht verÜffentlicht).
⢠Anhang 6 präsentiert Farbempfehlungen fßr RSG-Karten. Die Empfehlungen entsprechen den Farben in den Bodenatlanten der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission.
Liste der Referenzbodengruppen der vierten Auflage der WRB (2022)
Die Liste der Referenzbodengruppen umfasst 32 BĂśden, die hier in der Reihenfolge des WRB-SchlĂźssels wiedergegeben sind. Eine solche Liste findet sich auch im Kapitel 1 des WRB-Dokuments. AuĂerdem sind die Codes gemäà Kapitel 6 des WRB-Dokuments aufgefĂźhrt:
Organische BĂśden
⢠HS Histosol (mit mächtigen Horizonten aus organischem Material)
Anthropogene BĂśden
⢠AT Anthrosol (vom Menschen zur Verbesserung der Fruchtbarkeit verändert und lange Zeit genutzt)
⢠TC Technosol (enthalten hohe Anteile an kĂźnstlichen oder vom Menschen aus groĂer Tiefe geholten Substraten)
BÜden mit eingeschränkter Durchwurzelung
⢠CR Cryosol (von Permafrost geprägt)
⢠LP Leptosol (flachgrßndig ßber anstehendem Gestein oder sehr skelettreich)
⢠SN Solonetz (im Unterboden Tonanreicherung und hohe Gehalte an austauschbarem Natrium)
⢠VR Vertisol (hohe Gehalte an quellenden und schrumpfenden Tonmineralen, wodurch bei wechselfeuchtem Klima keilfÜrmige Aggregate mit glänzenden Scherflächen ausgebildet werden)
⢠SC Solonchak (von leichtlÜslichen Salzen geprägt)
Durch speziellen Eisen- und/oder Aluminiumchemismus geprägte BÜden
⢠GL Gleysol (von aufsteigendem Grundwasser (oder aufsteigenden Reduktgasen) dominiert oder UnterwasserbÜden oder GezeitenbÜden)
⢠PZ Podzol (im Unterboden Anreicherungen von Eisen- und Aluminiumverbindungen und/oder organischen Stoffen)
⢠PT Plinthosol (Anreicherung von Eisenoxidkonkretionen, in manchen BÜden miteinander verkittet)
⢠PL Planosol (jahreszeitlich grobporenarmer Unterbodenhorizont mit markant hĂśheren Tongehalten als die oberen Horizonte, abrupter Ăbergang zwischen tonärmeren und tonreicheren Horizonten, dadurch ausgelĂśster Wasserstau mit Redoxprozessen)
⢠ST Stagnosol (jahreszeitlich grobporenarmer Unterbodenhorizont, dadurch ausgelÜster Wasserstau mit Redoxprozessen, jedoch ohne markanten Tongehaltsunterschied)
⢠NT Nitisol (gut ausgebildete Struktur mit glänzenden Aggregatoberflächen, hohe Eisenoxidgehalte, meist kaolinitisch)
Ausgeprägte Humusanreicherung im mineralischen Oberboden
⢠CH Chernozem (dunkler bis schwarzer, humoser, gut strukturierter, basenreicher Oberboden und weiter unten sekundäres Carbonat)
⢠KS Kastanozem (dunkler, humoser, basenreicher Oberboden und weiter unten sekundäres Carbonat)
⢠PH Phaeozem (dunkler, humoser, basenreicher Oberboden, sekundäres Carbonat hĂśchstens in sehr groĂer Tiefe, durchgängig hohe Basensättigung)
⢠UM Umbrisol (dunkler, humoser Oberboden, niedrige Basensättigung)
BĂśden mit Anreicherung von Salzen oder Siliziumverbindungen, typisch fĂźr Trockengebiete
⢠DU Durisol (Anreicherungen von sekundärem SiO2 als Konkretionen oder kontinuierlich verkittete Horizonte)
BĂśden mit Tonanreicherung im Unterboden
⢠RT Retisol (netzartige Verzahnung von Tonverarmungs- und Tonanreicherungshorizont)
⢠AC Acrisol (Tonanreicherungshorizont mit geringer Kationenaustauschkapazität, im Unterboden austauschbares Al > austauschbare Base-Kationen)
⢠LX Lixisol (Tonanreicherungshorizont mit geringer Kationenaustauschkapazität, im Unterboden austauschbare Base-Kationen ⼠austauschbares Al)
⢠AL Alisol (Tonanreicherungshorizont mit hoher Kationenaustauschkapazität, im Unterboden austauschbares Al > austauschbare Base-Kationen)
⢠LV Luvisol (Tonanreicherungshorizont mit hoher Kationenaustauschkapazität, im Unterboden austauschbare Base-Kationen ⼠austauschbares Al)
Anmerkung: austauschbare Kationen werden in cmolc kgâ1 angegeben.
Wenig differenzierte BĂśden
⢠CM Cambisol (mit verbrauntem oder verlehmtem oder anderweitig durch Bodenbildung veränderten Horizont)
⢠FL Fluvisol (verhältnismäĂig gering entwickelt, noch geschichtet, aus jungem Fluss-, See- oder Meeressediment)
⢠AR Arenosol (stark sandig)
⢠RG Regosol (wenig bis gar nicht entwickelte BÜden)
Vorgehensbeispiele
Nachfolgend werden Beispiele fĂźr die Bodenbenennung und fĂźr die Erstellung von Kartenlegenden gegeben. Weitere Beispiele findet man im WRB-Dokument, Kapitel 2.
Beispiel fĂźr eine Bodenbenennung mit der WRB
Unser Beispielboden habe folgende Merkmale:
Geländebeschreibung: Ein aus LÜss entwickelter Boden zeigt einen markanten Tongehaltsanstieg in etwa 60 cm Tiefe und Tonbeläge im tonreicheren Horizont. Aufgrund der Landschaftsgeschichte gehen wir davon aus, dass Dreischichttonminerale dominieren. Im Feld wird im Unterboden ein pH-Wert von etwa 6 gemessen. Der untere Bereich des tonärmeren Oberbodens ist stark aufgehellt, der obere ist dunkler. Im Tonanreicherungshorizont sind Nassbleichungs- und Oxidationsmerkmale mit zusammen etwa 30 % Flächenanteil zu beobachten, die Oxidationsmerkmale im Aggregatinnern. Im Frßhjahr treten reduzierende Verhältnisse auf. Der Boden wird jährlich gepflßgt.
Laboranalysen: Die Laboranalysen bestätigen die hohe Kationenaustauschkapazität pro kg Ton im Tonanreicherungshorizont und mehr austauschbare Base-Kationen als austauschbare Al-Ionen (gemessen in cmolc kgâ1) im Unterboden. Im Oberboden finden wir 20 % Ton, 10 % Sand und 70 % Schluff, im Unterboden 35 % Ton, 8 % Sand und 57 % Schluff.
Die Benennung erfolgt in vier Schritten.
Frage 1: Liegen diagnostische Horizonte, Eigenschaften oder Materialien vor?
Folgende Diagnostika liegen vor:
⢠argic horizon (Tonanreicherungshorizont)
⢠stagnic properties (Stauwassermerkmale im Tonanreicherungshorizont)
⢠reducing conditions (im Tonanreicherungshorizont)
⢠claric material (der stark aufgehellte Horizont)
⢠albic horizon (das claric material ist das Ergebnis bodenbildender Prozesse, in diesem Fall Verlagerung von Tonmineralen und Oxiden)
Frage 2: Zu welcher RSG gehĂśrt der Boden?
Man geht den SchlĂźssel RSG fĂźr RSG durch. Der vorliegende Boden ist kein Histosol, kein Anthrosol, kein Technosol etc. SchlieĂlich landet man bei den Luvisols. Das ist die erste RSG im SchlĂźssel, deren Kriterien der Beispielboden vollständig erfĂźllt.
Frage 3: Welche Qualifier liegen vor?
Von den Principal Qualifiern treffen Stagnic (stagnic properties und reducing conditions) und Albic (albic horizon) zu. Stagnic steht weiter oben in der Liste, somit heiĂt der Boden bis jetzt Albic Stagnic Luvisol. Von den Supplementary Qualifiern treffen zu: Siltic (schluffig von 0â60 cm), Loamic (lehmig ab 60 cm), Aric (gepflĂźgt), Cutanic (Tonbeläge), Differentic (Tonverlagerung fĂźhrt zu markanten Unterschieden im Tongehalt), Endic (der fĂźr den Luvisol relevante diagnostische Horizont, also der argic horizon, startet > 50 cm) und Ochric (relativ geringe Humusgehalte). Unter den Supplementary Qualifiern kommen die Texturqualifier zuerst, und zwar gemäà der Reihenfolge von oben nach unten im Profil. Danach setzt man die anderen Supplementary Qualifier in alphabetischer Reihenfolge.
Somit lautet der Name des Bodens: Albic Stagnic Luvisol (Siltic, Loamic, Aric, Cutanic, Differentic, Endic, Ochric).
Frage 4: Welche Specifier kĂśnnen zur Bildung von Subqualifiern verwendet werden?
Wenn der Boden von 0â60 cm Siltic und ab 60 cm Loamic ist, so kann man unter Verwendung der tiefenbezogenen Specifier Ano- und Endo- die Subqualifier Anosiltic und Endoloamic bilden. Die stagnic properties treten nur im Unterboden auf und der albic horizon nur im mittleren Bereich, somit kann man hierfĂźr die Subqualifier Endostagnic und Amphialbic verwenden. Die Verwendung der Specifier hat keinen Einfluss auf die Position der Qualifier im Namen des Bodens.
Nunmehr lautet der Bodenname: Amphialbic Endostagnic Luvisol (Anosiltic, Endoloamic, Aric, Cutanic, Differentic, Endic, Ochric).
Die Verwendung der Codes aus dem Kapitel 6 des WRB-Dokuments erlaubt uns folgende Kurzschreibweise: LV-stn.abm-sia.lon-ai.ct.df.ed.oh.
Beispiel fĂźr die Erstellung von Kartenlegenden mit der WRB
Unser Beispielboden Amphialbic Endostagnic Luvisol (Anosiltic, Endoloamic, Aric, Cutanic, Differentic, Endic, Ochric) soll 60 % der Fläche der Kartiereinheit einnehmen. Die anderen 40 % seien von einem Eutric Endoluvic Amphialbic Stagnosol (Anosiltic, Endoloamic, Humic) eingenommen. Somit lautet der Name der Kartiereinheit:
Erstes MaĂstabsniveau:
⢠dominant: Luvisols
⢠codominant: Stagnosols
Zweites MaĂstabsniveau:
⢠dominant: Stagnic Luvisols
⢠codominant: Albic Stagnosols
Drittes MaĂstabsniveau:
⢠dominant: Albic Stagnic Luvisols
⢠codominant: Luvic Albic Stagnosols
Die Verwendung der tiefenbezogenen Specifier ist bei Kartenlegenden wegen der erforderlichen Generalisierungen nicht empfehlenswert.
Auf jedem MaĂstabsniveau kĂśnnen Elective Qualifier hinzugefĂźgt werden. Wer z. B. in besonderem MaĂe den Kohlenstoffhaushalt beschreiben will, kann bereits im ersten MaĂstabsniveau schreiben:
⢠dominant: Luvisols (Ochric)
⢠codominant: Stagnosols (Humic)
Wer auf die Genese Bezug nehmen will, kann diese auch im ersten MaĂstabsniveau schon deutlicher wiedergeben:
⢠dominant: Luvisols (Stagnic)
⢠codominant: Stagnosols (Luvic)
Die Kombination von beidem wĂźrde z. B. im zweiten MaĂstabsniveau lauten:
⢠dominant: Stagnic Luvisols (Ochric)
⢠codominant: Albic Stagnosols (Luvic, Humic)
Literatur
⢠IUSS Working Group WRB: World Reference Base for Soil Resources, fourth edition. International Union of Soil Sciences, Vienna 2022, ISBN 979-8-9862451-1-9. ([1]).
⢠M. Switoniak et al.: Illustrated Handbook of WRB Soil Classification. Wroclaw 2022, ISBN 978-83-7717-386-2. ([2]).
⢠W. Zech, P. Schad, G. Hintermaier-Erhard: Soils of the World. Springer, Berlin 2022. ISBN 978-3-540-30460-9.
⢠W. Zech, P. Schad, G. Hintermaier-Erhard: BÜden der Welt. 2. Auflage. Springer-Spektrum, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-36574-4.
⢠W. Amelung, H.-P. Blume, H. Fleige, R. Horn, E. Kandeler, I. KÜgel-Knabner, R. Kretschmar, K. Stahr, B.-M. Wilke: Scheffer/Schachtschabel Lehrbuch der Bodenkunde. 17. Auflage. Heidelberg 2018, ISBN 978-3-662-55870-6.
⢠W. E. H. Blum, P. Schad: Bodenkunde in Stichworten. 8. Auflage. Gebr. Borntraeger, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-443-03122-0.
⢠IUSS Working Group WRB: World Reference Base for Soil Resources 2014. (= World Soil Resources Reports 106). Update 2015. FAO, Rome 2015, ISBN 978-92-5-108369-7 (PDF; 2,3 MB).
⢠IUSS Working Group WRB: World Reference Base for Soil Resources 2006. (= World Soil Resources Reports 103). FAO, Rome 2006, ISBN 92-5-105511-4.
⢠World Reference Base for Soil Resources, by ISSSâISRICâFAO. (= World Soil Resources Reports 84). FAO, Rome 1998, ISBN 92-5-104141-5.
⢠FAOâUNESCO: Soil map of the world. Volume 1, Legend. Paris 1974.
⢠P. Schad, S. Dondeyne: World Reference Base for Soil Resources. In: R. Lal (Hrsg.): Encyclopedia of Soil Science. 3. Auflage. CRC Press, New York 2017, S. 2650â2653.
⢠H.-P. Blume, P. Schad: 90 Years of Soil Classification of the IUSS. In: IUSS Bulletin. 126, 2015, S. 38â45 ([3]).
⢠P. Schad: World Reference Base for Soil Resources - Its fourth edition and its history. In: Journal of Plant Nutrition and Soil Science 186, 2023, S. 151â163. doi: 10.1002/jpln.202200417 ([4]).
Weblinks
⢠Profilfotos (mit Klassifikation) WRB homepage
⢠Profilfotos (mit Klassifikation) IUSS World of Soils
⢠Videos und Lehrmaterial zur Bodenbeschreibung und WRB-Klassifikation
Einzelnachweise
cite-note-wrb-11. â IUSS Working Group WRB: World Reference Base for Soil Resources, 4th edition. IUSS, Vienna, 2022; abgerufen im 1. Januar 1 (englisch).
cite-note-22. â 90 years of soil classification of the IUSS. In: IUSS Bulletin. 126, S. 38â45.
cite-note-33. â Ableitung des WRB-Namens (2015) Bundesanstalt fĂźr Geowissenschaften und Rohstoffe.
cite-note-44. â IUSS Working Groups
cite-note-55. â WRB homepage